Basierend auf der Haltung und den Methoden der Gewaltfreien Kommuinkation nach Marshall Rosenberg finden sich in den Blogartikeln unterschiedliche Betrachtungsweisen.

Intention / Absicht

Zu Beginn stellt sich die Frage nach der Absicht, sei es in Bezug auf meine Absicht zu diesem oder jenem Thema zu schreiben, sei es in Bezug auf die mögliche Absicht hinter bestimmten Aussagen oder Verhaltensweisen anderer.

 

Beobachtung

In den Beiträgen werden häufig zunächst Beobachtungen benannt.

Die Beobachtung ist Fundament jeglicher Betrachtung:

Was ist eigentlich passiert? Was ist der Sachverhalt?

Die höchste
Form menschlicher Intelligenz
ist die Fähigkeit, zu beobachten, ohne zu bewerten.

…sagt Jiddu Krishnamurti –

 

Geschichten erzählen

Anstatt zu schauen, wie es uns mit der Beobachtung geht, wie wir uns fühlen, was wir brauchen, bevorzugen wir als Reaktionsmuster Bewertungen, Interpretationen, Meinungen zu entwickeln.

Wenn wir dies also gerne tun, dann doch bitte mit Inbrunst, Freude und Spaß, ausgiebig. Lassen Sie uns in Geschichten baden, aber bitte aus mindestens drei oder fünf BLICKWINKELN, sonst macht die Sache doch keinen Spaß. Jede unsere Geschichten wird nicht die Wahrheit widerspiegeln, abbilden, eine von ihnen wird uns vielleicht näher heran bringen als andere, doch mehr wird uns nicht gelingen.

Seis drum – wir erlauben uns diese Spielerei, ist sie uns doch zur Gewohnheit geworden.

 

Selbstempathie

Anstatt mir Geschichten zu erzählen, kann ich schauen, wie es mir mit dem geschilderten Sachverhalt geht. Wie fühle ich mich damit? Und welche Bedürfnisse oder Werte werden berührt? Selbstempathie ist vor allem dann hilfreich, wenn das Geschehene mich herausfordert, vielleicht verärgert oder traurig stimmt. Sie führt zu Selbstklärung und Rückverbindung.

Empathische Vermutungen

Ich kann mich auch der anderen Seite zuwenden und Vermutungen darüber anstellen, wie es meinem Gegenüber wohl geht und was er oder sie braucht. Gewissheit darüber erlange ich nur, wenn ich die Person direkt darauf anspreche. Hier in diesen Texten kann ich versuchen, mich einzufühlen in die jeweils Betroffenen. Dies kann mir helfen, Menschen näher zu kommen, deren Verhalten mir fremd vorkommt. Vielleicht ist es dann leichter auch auf diese Menschen zuzugehen und direkt zu fragen, was denn wirklich bei ihnen los ist in der Hoffnung, dass sie bereit sind, sich ehrlich und damit auch verletzlich zu zeigen. Wenn ich ein wirkliches Interesse, eine Neugier habe zu erfahren, was beim anderen los ist, zeigt meine Erfahrung, ist diese Hoffnung nicht unbegründet.